Liebe Handpan-Freunde,
letzte Woche habe ich euch erzählt, wie ich selbst mit der Handpan angefangen habe. Heute möchte ich euch ein paar Tipps zur Handpan-Straßenmusik geben.
Allen, die es reizt, vor anderen Menschen zu spielen, kann ich nur empfehlen, es auszuprobieren. Es ist ein echtes Wunder für die eigene Entwicklung und Selbstreflexion – und genauso für dein Handpan-Spiel.
Allen, die es reizt, vor anderen Menschen zu spielen, kann ich nur empfehlen, es auszuprobieren. Es ist ein echtes Wunder für die eigene Entwicklung und Selbstreflexion – und genauso für dein Handpan-Spiel.
Finde den richtigen Flow und die richtige Haltung
Nirgendwo sonst könnte ich mir vorstellen, so viele Stunden im „Flow“ zu spielen. Denn auf der Straße gibt es kein abruptes Aufhören. Egal ob Menschen aktiv zuhören oder nur vorbeigehen: Das Gefühl, ständig sichtbar und hörbar zu sein, verändert etwas. Mein ganzes Spiel ist davon geprägt, denn schwierige Patterns konnte ich auf der Straße nicht üben. Ich konnte immer nur genau auf dem Level spielen, das für mich flüssig und leicht zugänglich war. Daraus ist meine ganze Herangehensweise an die Handpan entstanden, und auch an viele andere Bereiche des Lebens und Lernens. Halte die Dinge so einfach, dass du sie immer wieder wiederholen kannst. Bis sie dir in Fleisch und Blut übergehen und du anfängst, dich zu langweilen. Dann erhöhe die Komplexität, sodass dein Kopf wieder gefordert ist. Und dann alles wieder von vorn. So bleibst du ständig im Spiel, sammelst viel Spielerfahrung und entwickelst dich laufend weiter.
Heute gehe ich nur noch selten auf die Straße. Ein großer Teil unserer Arbeit dreht sich inzwischen darum, unsere Erfahrung in Workshops weiterzugeben, Konzerte zu organisieren und neue Projekte aufzubauen und zu pflegen.
Nirgendwo sonst könnte ich mir vorstellen, so viele Stunden im „Flow“ zu spielen. Denn auf der Straße gibt es kein abruptes Aufhören. Egal ob Menschen aktiv zuhören oder nur vorbeigehen: Das Gefühl, ständig sichtbar und hörbar zu sein, verändert etwas. Mein ganzes Spiel ist davon geprägt, denn schwierige Patterns konnte ich auf der Straße nicht üben. Ich konnte immer nur genau auf dem Level spielen, das für mich flüssig und leicht zugänglich war. Daraus ist meine ganze Herangehensweise an die Handpan entstanden, und auch an viele andere Bereiche des Lebens und Lernens. Halte die Dinge so einfach, dass du sie immer wieder wiederholen kannst. Bis sie dir in Fleisch und Blut übergehen und du anfängst, dich zu langweilen. Dann erhöhe die Komplexität, sodass dein Kopf wieder gefordert ist. Und dann alles wieder von vorn. So bleibst du ständig im Spiel, sammelst viel Spielerfahrung und entwickelst dich laufend weiter.
Heute gehe ich nur noch selten auf die Straße. Ein großer Teil unserer Arbeit dreht sich inzwischen darum, unsere Erfahrung in Workshops weiterzugeben, Konzerte zu organisieren und neue Projekte aufzubauen und zu pflegen.
Finde den richtigen Ort zum Spielen
Trotzdem erinnere ich mich an alle Orte, an denen ich gespielt habe. Ab und zu, wenn ich es schaffe, setze ich mich in eine ruhige Ecke und spiele für die Menschen, die vorbeikommen. Falls du dich fragst, wo du dich am besten hinsetzt, hier ein paar Orte, an denen ich gute Erfahrungen mit der Handpan gemacht habe:
- Fußgängerzonen allgemein
- für den Anfang ein ruhiger Park, in dem nur ab und zu Menschen vorbeikommen
- laute und große Straßen meiden (auch wenn dort angeblich das Geld liegt – mich hat das immer sehr schnell erschöpft und Energie gekostet)
- schöne Orte wie Museen oder alte, architektonisch interessante Gebäude haben mein Spiel oft inspiriert
- U-Bahn-Stationen (hier sind Menschen oft dankbar, vor allem nachts, wenn sie eine Bahn verpasst haben und dann so schöner Musik zuhören dürfen)
- touristische Orte (Touristen gehen oft mit großen Augen und Ohren durch die Welt und freuen sich über jede Attraktion)
Ich hoffe, meine Erfahrungen haben dir einen kleinen Eindruck davon gegeben, was Straßenmusik bewirken kann, und dich vielleicht neugierig gemacht, es selbst auszuprobieren. Ich verspreche dir: Es lohnt sich!