Max Mandt-Merck betreibt Klangauszeiten in Hamburg-Altona. Als Klangpraktiker arbeitet er mit Gongs, Klangschalen, Native Flutes und Handpan, leitet Meditationen und unterrichtet Handpan als zertifizierter Lehrer der Malte Marten Method. Sein Ziel: Menschen zu ihrem Kern zurückzubringen und den Blick freizumachen von den Ablenkungen des Alltags.
Der Moment, in dem es klick gemacht hat
Max' erste Handpan hatte neun Töne. Der eigentliche Wendepunkt kam Jahre später auf einem Retreat, als er jemanden eine F# Pygmy spielen hörte. Er war sofort berührt, und der Tonumfang dieser Skala begleitet ihn seitdem.
Heute prägen drei Skalen sein Spiel: D Kurd, E Amara und F# Low Pygmy. Welche er nimmt, entscheidet der Moment. Wie Max sagt: Manchmal sucht sich die Situation die Handpan aus.
Was Einsteiger hören sollten
Die Handpan spiegelt, wie entspannt du bist. Lass Körper und Kopf los, dann kommt ein schöner Klang fast von selbst.
– Max Mandt-Merck
Seine erste Botschaft an Einsteiger: Hab keine Angst. Einen schönen Ton auf der Handpan zu spielen ist leicht, solange du locker bleibst. Schwerer fällt später ein anderer Schritt, nämlich vom strukturierten zum intuitiven Spielen.
Was ihn die Handpan gelehrt hat
Für Max war die Handpan eine Schule des Loslassens: nicht mehr alles kontrollieren wollen, der eigenen Intuition mehr vertrauen und die starren Muster hinter sich lassen, mit denen viele von uns Musik gelernt haben. Die Musik soll von innen kommen, damit das Instrument so klingt, wie du wirklich bist.
Er liebt es zu sehen, wie Menschen an ihrem eigenen Wachstum teilnehmen. In Klangsessions wartet er auf einen Moment ganz besonders: wenn die Leute die Augen wieder öffnen und merken, wie tief sie entspannt waren.
Lieber zusammen
Max spielt am liebsten mit anderen. Wenn die Skalen zusammenpassen, verschmelzen die Spielweisen zu einem gemeinsamen Klang. Zu Hause spielt er für sich; im Park ist er vor dem ersten Ton immer noch etwas nervös, und genau das holt ihn aus seiner Komfortzone.